{"id":352,"date":"2022-09-21T20:10:05","date_gmt":"2022-09-21T18:10:05","guid":{"rendered":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/?page_id=352"},"modified":"2022-09-21T20:11:34","modified_gmt":"2022-09-21T18:11:34","slug":"kompost","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/kompost\/","title":{"rendered":"Kompost"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Allgemeines zur Kompostierung\u00a0<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Kompostierung = die luftabh\u00e4ngige Umwandlung von organischen Abf\u00e4llen in stabilere Produkte mit Hilfe von Mikroorganismen<\/strong> [1]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Indem Kompost auf Beeten und Gr\u00fcnfl\u00e4chen im Garten ausgebracht wird, k\u00f6nnen N\u00e4hrstoffe rezykliert und Bodeneigenschaften verbessert werden [2].\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Es gibt Gr\u00fcngut-, Pilz- und Wurmkompost. Gr\u00fcngutkompost wird meist in kommunalen Betrieben in einer Hei\u00dfrotte aus geschreddertem Bioabfall hergestellt und unter Beimischung von Erden als &#8222;Mutterboden&#8220; h\u00e4ufig von fraglicher Qualit\u00e4t verkauft. Pilzkompost stammt aus der Pilzzucht, enth\u00e4lt viel Stroh, wie tierischer Mist, aber deutlich weniger N\u00e4hrstoffe als dieser. Wurmkompost ist humusreich und wertvoll und daher sollte er gezielt und sparsam verwendet werden [3].\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die sackweise im Baumarkt zu kaufende Blumenerde hat sehr unterschiedliche Qualit\u00e4t, enth\u00e4lt oft Torf, durch den Moore zerst\u00f6rt werden. Diese ist nur f\u00fcr eingetopfte Pflanzen geeignet und nicht zum Mulchen. Tierischer Mist ist sehr n\u00e4hrstoffhaltig, kann aber bei viel Strohanteil schnell, und bei viel Holzchips-Anteil langsam verrotten. Zugekaufter Kompost sollte daher immer einer Keimprobe unterzogen werden. H\u00e4ufig deutet ein RAL -Siegel auf gute Qualit\u00e4t hin [3].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die Ausgangsmaterialen bestimmen ma\u00dfgeblich die chemischen Eigenschaften des Kompostes, w\u00e4hrend die biologischen Eigenschaften durch die Rottef\u00fchrung gepr\u00e4gt werden. Je nachdem, wof\u00fcr der Kompost verwendet werden soll, k\u00f6nnen die Zutaten und die Art und Weise der Durchf\u00fchrung der Kompostierung gew\u00e4hlt werden [4].<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Klimaschonende Kompostierung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wir wollen so viel Kohlenstoff aus unserem Gr\u00fcnschnitt in der Gartenerde speichern, wie nur m\u00f6glich. Denn Kohlenstoff, also C, ist ein Bestandteil von Kohlenstoffdioxid CO<sub>2 <\/sub>und Methan, also CH<sub>4<\/sub> \u2013 beides Treibhausgase. CO2 nehmen unsere Pflanzen in der \u201eFlora I\u201c nehmen CO2 auf (Pflanzenatmung), und lagern C und O in verschiedenen Strukturen in ihren Zellen ein. Wie k\u00f6nnen wir dann aber das C in unserem Garten dauerhaft speichern?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Kompostieren reichert sich Kohlenstoff an. Dies passiert, weil ein richtig aufgesetzter Kompost einen hohen Humusanteil ausbildet, der wiederum aus kohlenstoffreichen Humins\u00e4uren besteht. Das Ziel ist, viel Dauerhumus zu erzeugen. Wir k\u00f6nnen Kohlenstoff in Form von Dauerhumus in unserem Kompost und sp\u00e4ter in der obersten Bodenschicht der Beete anreichern. Gespeichert wird das C, weil es in den Ton-Humus-Komplexen (erkennbar an einem dunklen Boden und einer kr\u00fcmeligen Bodenstruktur) sehr stabil gebunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Anreicherung des Komposts mit verkohltem Holz\/Gr\u00fcnschnitt (Pflanzenkohle) kann zus\u00e4tzlich Kohlenstoff in den Boden gebracht werden. Pflanzenkohle wirkt wie ein Schwamm und sammelt Wasser und gibt N\u00e4hrstoffe ab, wenn es die Pflanzen brauchen. Sehr wichtig ist: durch Mitkompostierung der Pflanzenkohle wird sie \u201ebeladen\u201c und kann sp\u00e4ter im Boden keine N\u00e4hrstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium entziehen. Pflanzenkohle stellen wir her, indem wir das Schnittholz unserer B\u00e4ume verk\u00f6hlern (Pyrolyse), und so eine sehr stabile C-Struktur erhalten. Diese Pflanzenkohle speichern wir in der Erde der Beete. Bis zu 70 % des urspr\u00fcnglichen Kohlenstoffanteils kann bei guter Bodenpflege \u00fcber Jahrhunderte gespeichert werden. Darauf m\u00fcssen wir Acht geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kompost kann es kann auch zu Belastungen mit anorganischen (z.B. Schwermetalle) oder organischen (z.B. Medikamentenr\u00fcckst\u00e4nde) Schadstoffen kommen, welche jedoch meist nur einen sehr geringen Umfang haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Gr\u00fcnschnitt Kompost zu herzustellen, ist \u00f6kobilanziell deutlich besser als es in einem Lagerfeuer zu verbrennen oder dem ungeordneten Verrotten auf einem gro\u00dfen losen Haufen zu \u00fcberlassen. Pflanzenkohle bei der Kompostierung zu verwenden wirkt sich positiv auf die \u00d6kobilanz des Komposts aus, denn mehr Kohlenstoff- und Stickstoff bleibt erhalten und wird nicht umgewandelt in z.B. Lachgas. Vom Kompost gehen weniger unangenehme Ger\u00fcche aus; eher ein Geruch nach Walderde. Das Pflanzenwachstum wird deutlich verst\u00e4rkt im Gegensatz zu Kompost ohne Pflanzenkohle. Schlie\u00dflich ver\u00e4ndert sich auch die Mikrobiologie und \u00e4hnelt den jener der am Amazonas gefundenen fruchtbaren Terra Preta.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pflanzenkohle st\u00e4rkt Pflanzenwachstum<\/h2>\n\n\n\n<p>Beladene Pflanzenkohle kann das Wachstum von Pflanzen st\u00e4rken und die Insektensch\u00e4den reduzieren [5]. Wieso ist das so? Feuchtigkeit, Temperatur und pH-Wert sind die Umweltfaktoren, die die Bakteriengemeinschaft im Boden am st\u00e4rksten beeinflussen, wobei die bakterielle Vielfalt in neutralen B\u00f6den (pH 7) am h\u00f6chsten und in sauren B\u00f6den (pH 0-6,5) am niedrigsten ist, w\u00e4hrend die enzymatische Aktivit\u00e4t im neutralen Bereich meist am st\u00e4rksten ist. Pflanzenkohlen variieren betr\u00e4chtlich in ihrem pH-Wert (tendiert aber gemeinhin ins alkalische), abh\u00e4ngig vom Ausgangsmaterial und der Pyrolysetemperatur. [6]<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zugabe von Pflanzenkohle zum Boden, egal ob sauer (unter pH 7) oder alkalisch (\u00fcber pH 7), kann zu signifikanten Ver\u00e4nderungen in der Zusammensetzung der Bodengemeinschaft f\u00fchren, indem das Gesamtverh\u00e4ltnis von Bakterien zu Pilzen sowie die Vorherrschaft verschiedener Gattungen innerhalb dieser Populationen ver\u00e4ndert wird. Somit kann Pflanzenkohle auch die Bodenfunktion signifikant ver\u00e4ndern, indem sie die Enzymaktivit\u00e4ten und damit die gesamte mikrobielle Aktivit\u00e4t beeinflusst.\u00a0[6]\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einen hochwertigen Kompost ist es wichtig, eine ausreichende Feuchte des Rottek\u00f6rpers sicher zu stellen, damit es nicht zu Stickstoffverlusten durch Ammoniak Gas kommt. Zudem kann die Atmung und Selbsterhitzung des Kompostes \u00fcberwacht und analysiert werden, um die Prozessf\u00fchrung f\u00fcr einen hochwertigen und stabilen Humus zu optimieren. Das Volumengewicht des Kompostes nimmt mit zunehmender Reife ab, der Kompost \u201esackt zusammen\u201c. Ebenfalls nimmt die Mineralisierung mit der Zeit zu, so dass ein im Gartenbau eingesetzter Kompost im Durchschnitt nur noch ein Drittel organische Substanz enth\u00e4lt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Kompostapplikation erh\u00f6ht meist den pH-Wert des Bodens und hat positive Effekte auf Ertrag, mikrobiologische Aktivit\u00e4t und Pflanzengesundheit. Nur bei B\u00f6den, die bereits nahe eines mikrobiologischen Optimums sind, sind diese Effekte kaum nachweisbar. Die Enzymatische Aktivit\u00e4t in einem Boden, der im Fr\u00fchjahr mit Kompost angereichert wurde, ist im Herbst darauf um 10 bis 25% als unbehandelter Boden in Feldversuchen. [7]\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Der Salzgehalt des Kompostes ist von dem Ausgangsmaterial abh\u00e4ngig: Kompost aus Bl\u00e4ttern und Holz enth\u00e4lt deutlich weniger Salze als Kompost aus Rasen und Gr\u00fcnabf\u00e4llen. Auch der N\u00e4hrstoffgehalt wird ma\u00dfgeblich durch die Ausgangsstoffe der Kompostierung vorgegeben. Die biologische Qualit\u00e4t wird wiederum haupts\u00e4chlich durch die Feuchtigkeitsregulierung und Bel\u00fcftung des Kompostes im Ausreifungsprozess festgelegt. Um den richtigen Kompost f\u00fcr die Gew\u00fcnschte Anwendung herzustellen, sollte man sich \u00fcber die Kultur, die auf dem behandelten Boden wachsen soll, im Klaren sein, so dass N\u00e4hrstoff- und Salzgehalt so der Einfluss auf die Bodenstruktur ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen. Zudem kann es empfehlenswert sein, die Phytotoxizit\u00e4t mit einem Kressetest zu bestimmen, bevor Kompost bei anspruchsvollen Kulturen angewendet wird. [7]<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Literatur zu Pflanzenkohle: <a href=\"http:\/\/Quelle verlinken: https:\/\/www.blw.admin.ch\/dam\/blw\/de\/dokumente\/Nachhaltige%20Produktion\/Produktionsmittel\/Duenger\/pflanzenkohle_in_der_landwirtschaft.pdf.download.pdf\/Pflanzenkohle%20in%20der%20LW_Ithaka_BLW_2021.pdf\">Pflanzenkohle in der Landwirtschaft<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bodenfruchtbarkeit durch Dauerhumus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Fruchtbarkeit eines Kompostes ist bedingt durch die Bildung von Dauerhumus w\u00e4hrend der Kompostierung. Dauerhumus bildet sich im Endstadium der Kompostierung und durch den Abbau von N\u00e4hrhumus. Humins\u00e4uren im Dauerhumus sorgen f\u00fcr die dunkle Farbe. Es ist das Ziel, Dauerhumus zu erzeugen, weil dieser an der Ton-Humus-Komplexbildung und der stabilen Kr\u00fcmelstruktur beteiligt ist. In diesen Komplexen kann Kohlenstoff \u00fcber Jahrhunderte stabil bleiben und wird nur schwer abgebaut. Au\u00dferdem enth\u00e4lt Dauerhumus die Hauptmasse des Bodenstickstoffs, bindet Wasser und N\u00e4hrstoffe und gibt diese an Pflanzen ab. Humins\u00e4uren im Dauerhumus sorgen f\u00fcr die dunkle Farbe. Aus diesen Gr\u00fcnden ist der Gehalt an Dauerhumus der bestimmende Faktor f\u00fcr die Bodenfruchtbarkeit. Pflanzenkohle wird im Kompost bereits in die Ton-Humus-Komplexe eingebunden und so teilweise in Dauerhumus umgewandelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Arten der Kompostierung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Arten der Kompostierung, die im eigenen Garten durchf\u00fchrbar sind, sind:<\/p>\n\n\n\n<p>Hei\u00dfrottekompost&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Hei\u00dfrottekompost (thermophiler Kompost) muss regelm\u00e4\u00dfig gewendet werden, um eine ausreichende Bel\u00fcftung und Durchmischung sicher zu stellen [8]. Diese wird gezielt eingesetzt, wenn unerw\u00fcnschte Samen und Bakterien im Gr\u00fcnschnitt unsch\u00e4dlich gemacht werden sollen (Hygienisierung).\u00a0<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wurmkompost<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Regenwurmkompost ist im Garten hilfreich, um einen ganz konzentrierten D\u00fcnger herzustellen. Diese Kompostierung mithilfe von zus\u00e4tzlich eingebrachten Regenw\u00fcrmern f\u00fchrt zu h\u00f6heren Gehalten an pflanzenverf\u00fcgbaren N\u00e4hrstoffen und einer st\u00e4rkeren F\u00f6rderung von pflanzenwachstumsf\u00f6rdernden Bakterien [9]. Dabei sollte keine mechanische Durchmischung stattfinden, da die Regenw\u00fcrmer bei Umgebungstemperaturen f\u00fcr eine ausreichende Bel\u00fcftung und Durchmischung sorgen [8].\u00a0<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Eine weitere f\u00fcr den Kleingarten geeignete Art der Kompostierung wird im Folgenden beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kompost optimal aufsetzen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Komposte k\u00f6nnen als offene Miete oder als von drei Seiten eingefasster Kastenkompost mit Schichten gestaltet werden. Ein Kompost sollte unten offen zum Erdreich sein, um das Bodenleben in den Kompost zu lassen. Daher sind Bodenplatten nicht sinnvoll.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ein m\u00f6glicher Aufbau eines Schichtkompostes ist der von Andrea Prei\u00dfler-Abou El Fadil [10] :<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"has-medium-font-size wp-block-list\"><li>Ma\u00dfe: 1,50 m tief, 1-1,50m hoch, Breite abh\u00e4ngig von vorhandenem Material<\/li><li>Die unterste Bodenschicht besteht aus \u00c4sten, Rei\u00dfig und Stroh zur Drainage und Luftzirkulation.\u00a0<\/li><li>2.Schicht von unten: strukturreicher Gr\u00fcnschnitt, geh\u00e4ckselt, geschreddert<\/li><li>3.Schicht: frischer, silierter oder angewelkter Rasenschnitt<\/li><li>5.Schicht: geh\u00e4ckselter Gr\u00fcnschnitt oder Mist<\/li><li>6.Schicht: Bokashi oder wieder Rasenschnitt<\/li><li>7.Schicht: geh\u00e4ckselter Gr\u00fcnschnitt oder Mist<\/li><li>8.Schicht: gereifter Kompost oder lehmhaltige Erde bzw. Gartenerde mit Bentonit\/Tonmehl<\/li><li>Abdeckung, z.B. Bastmatte oder Kokosfasermatte<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Jede Schicht soll mit 10-20 Volumen-% Pflanzenkohle und 5 kg Gesteinsmehl pro m<sup>3<\/sup> best\u00e4ubt werden. Der Kompost sollte nach 3-4 Wochen umgesetzt (gemischt) werden zur Auflockerung und Bel\u00fcftung. Optimalerweise 1x monatl. wiederholen. [10]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der Kompostexperte Gerald Dunst empfiehlt folgende Fl\u00e4chen vorzuhalten, um am Kompostieren wirklich Spa\u00df zu haben:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"has-medium-font-size wp-block-list\"><li>\u201eSammelplatz f\u00fcr die laufend anfallenden Garten- und K\u00fcchenabf\u00e4lle<\/li><li>H\u00e4ckselplatz und Lagerplatz f\u00fcr anfallenden Strauchschnitt<\/li><li>Platz f\u00fcr frisch aufgesetzten Kompost<\/li><li>Platz f\u00fcr umgesetzten, unreifen Kompost\u00a0<\/li><li>Lager f\u00fcr Fertigkompost<\/li><li>Platz f\u00fcr Lager der Mischkomponenten (Steinmehl, Erde, Pflanzenkohle)\u201c [11]<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Phasen der Kompostierung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">In den ersten 3 Wochen findet die Zersetzung der gr\u00fcnen Pflanzenteile statt (Vorrotte\/Abbauphase).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"has-medium-font-size wp-block-list\"><li>(40-70\u00b0C): Spirillen (wendelf\u00f6rmige Bakterien), kleine Hutpilze, runde Eubakterien, verschiedene Schimmelpilze.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">In den darauffolgenden 4 Wochen (Umbauphase) besiedeln Kleinstlebewesen (Saprophagen) und Mikroorganismen die Pflanzenteile. Sie brauchen dazu ein ausgeglichenes Luft\/Wasser-Verh\u00e4ltnis.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"2\" class=\"has-medium-font-size wp-block-list\"><li>-&gt; (ca. 35\u00b0C): Springschwanz, Pinselpilz, St\u00e4bchenbakterien, Maden<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Danach kommt eine lange Phase (Aufbau, Reifung und Vererdung, bis 5 Monate) in der das Material biologisch stabilisiert wird und humifiziert wird. Das bedeutet, der Gr\u00fcnschnitt wandelt sich unter Abgabe von Kohlenstoffdioxid und wasserl\u00f6slichen Mineralstoffen in stabilen Humus um.<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"3\" class=\"has-medium-font-size wp-block-list\"><li>Aufbauphase (ca. 20\u00b0C): Hefepilze, Roter Kompostwurm, Hornmilbe, Laufk\u00e4fer, Pinselschimmel, Tausendf\u00fc\u00dfler, Fliegenlarven\u00a0<\/li><li>Reifung (Bodentemperatur): Weberknecht, Ameise, <a href=\"https:\/\/www.mein-schoener-garten.de\/schnecken-nacktschnecken\">Schnecke<\/a>, keimende Unkr\u00e4uter wie Vogelmiere, Rosenk\u00e4fer-Engerling (mit dickem Hinterleib), Maik\u00e4fer-Engerling, Assel\u00a0<\/li><li>Vererdung (Lufttemperatur): Schnurf\u00fc\u00dfler, Springspinne, Algen, <a href=\"https:\/\/www.mein-schoener-garten.de\/lifestyle\/natur-tiere\/tag-des-regenwurms-15-februar-2017-28111\">Regenwurm<\/a>, Fadenw\u00fcrmer (auf Blattresten)<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Diese Beschreibung ist [10] und[12] entnommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh3.googleusercontent.com\/qBoRuO_f-LDVL2PcBmQaMPXMbcXCMJNh1T94Xe0FhocgVkhHKlHjAidF7yu6KyMDZHtrsXqodU57rXgNO4YQTdisrkoHzUOaWA3iK1bghzb762tuR6VOzacOwfLdzevvivHTn-gItV7RkIAJPs181Rm6nsrSzX_i_QpldCDRCJ2RtOtCeXETfKwjiK3DZbMMHelP\" alt=\"5 Phasen in einer Kompostrotte\"\/><figcaption>Phasen der Kompostierung (Bildquelle: [12])<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Tipps<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"has-medium-font-size wp-block-list\"><li>Pro Jahr sollte Kompost mit \u00fcblichen Pflanzenkohleanteilen von 15 \u2013 30% mit einer Menge von max. 0.8 kg\/m<sup>2<\/sup> (max. 2.5 kg\/m<sup>2<\/sup> aller drei Jahre) angereichert werden. Dadurch ergeben sich PK-Ausbringungsraten von 120 \u2013 240 g\/m<sup>2<\/sup> [13], \u00a0<\/li><li>Horst Wagner von Terra Anima aus Mei\u00dfen empfiehlt auf seiner Website 40 Liter auf 1 m\u00b3 feink\u00f6rnige Pflanzenkohle im Kompost zu verwenden [14],<\/li><li>Ein zu hoher Pflanzenkohleanteil kann im Boden schlechte Auswirkungen haben.<\/li><li>Bei sandigem Boden soll nach je 20-25 cm 10 kg Bentonit pro m<sup>3<\/sup> aufgebracht werden, da sich damit die Ton-Humus-Komplexe bilden. [Wer jedoch auf Bentonit verzichten m\u00f6chte, da es Aluminium enth\u00e4lt, kann Steinmehle oder stark tonhaltige Erde wie Erdsubstrat mit hohem Lehmanteil einsetzen]<\/li><li>Der Anteil feuchter Bestandteile des Komposts soll maximal 20 Volumen-% sein.<\/li><li>Wenn man keine M\u00f6glichkeit oder Zeit f\u00fcr einen Schichtkompost hat, kann aus den oben beschriebenen Materialien eine lockere Mischung hergestellt werden, die dann als Miete auf einem Bett aus \u00c4sten und Stroh gebettet wird.\u00a0<\/li><li>Bei einem Kohlenstoff zu Stickstoff Verh\u00e4ltnis (C\/N-Verh\u00e4ltnis) zwischen 20:1 bis 30:1 l\u00e4uft die Kompostierung ab. C befindet sich in holzigen Anteilen des Gr\u00fcnschnitts und N befindet sich im K\u00fcchenabfall und im Mist.<\/li><li>Falls Samen im Rasenschnitt enthalten sind, m\u00fcssen diese inaktiviert werden, sonst verbreiten sich Pflanzen ungewollt an den Stellen, auf denen der Kompost angewendet wird. Die Samen k\u00f6nnen sie nur unsch\u00e4dlich gemacht werden, indem der Kompost nach dem ersten Umsetzen 2-3 Wochen 55 \u00b0C h\u00e4lt bzw. 65 \u00b0C f\u00fcr einige Tage (Hei\u00dfrotte). Gilt ebenso f\u00fcr Bakterien, Pilze jedoch bleiben unbeschadet. Unbedingt ein Thermometer verwenden!\u00a0<\/li><li>Durch Pflanzenkohle erreicht der Kompost eine bessere Intensivrotte und der Wasserhaushalt ist ausgeglichener, d.h. Vern\u00e4ssungen werden verhindert. F\u00e4ulnis wird verhindert, weil sich in den Poren der Pflanzenkohle immer Sauerstoff und Luft befindet. [10]<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Kompost verwenden als Mulch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der Kompost ist fertig, wenn er nach Walderde duftet und eine feinkr\u00fcmelige Struktur hat. Das kann bei monatlichem Umsetzen bereits nach 3 Monaten der Fall sein, jedoch ist <strong>meist eine 9-monatige Kompostierung <\/strong>n\u00f6tig. Kompost kann, aber muss nicht gesiebt werden \u2013 es ist eine Frage der \u00c4sthetik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Dosiert wird der Kompost je nach Bedarf der Pflanze bzw. auch nach Bodenart. Nach Horst Wagner sind folgende Mengen geeignet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"has-medium-font-size wp-block-list\"><li>Bei Neupflanzung ins Pflanzloch geben oder als Kopfd\u00fcnger an die Pflanze geben,<\/li><li>Bei kleinen Pfl\u00e4nzchen, wie Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli u. \u00e4. Pflanzen etwa 100 \u2013 150 ml,<\/li><li>Bei gr\u00f6\u00dferen Pflanzen, wie Gurken oder Tomaten ungef\u00e4hr 250 \u2013 300 ml,<\/li><li>Bei Str\u00e4uchern, Beeren oder Rosen etwa 1 \u2013 2 l, m\u00fcde Rosen bekommen auch mal 4 \u2013 5l,<\/li><li>B\u00e4ume je nach Gr\u00f6\u00dfe ab 3l [14]<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Charles Dowding, einer der Vorreiter*innen von nicht-pfl\u00fcgender Bodenbearbeitung im Gem\u00fcsegarten, empfiehlt das Mulchen mit dem eigenen, reifen Kompost oberfl\u00e4chlich auf den Beeten zwischen etablierten Pflanzen als die wichtigste Versorgung mit organischem D\u00fcnger im Garten. Bei Wurzelgem\u00fcse sollten 20-30 cm auf dem Boden aufgebracht werden. Er schreibt in \u201eGem\u00fcseg\u00e4rtnern wie die Profis\u201c: \u201eSo lange das Bodenleben ungest\u00f6rt bleibt und sich mit dem Kompost auf der Oberfl\u00e4che \u00bbbesch\u00e4ftigt\u00ab, gelangen N\u00e4hrstoffe auch auf nicht umgegrabenen Beeten in die Tiefe, denn die Bodenorganismen verlagern das Material und die N\u00e4hrstoffe von alleine viel effizienter, als wir das k\u00f6nnten.\u201c\u00a0[3]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">W\u00e4hrend dieses Mulchen in der Vegetationszeit passiert, kann zus\u00e4tzlich oder stattdessen im Herbst nach der letzten Ernte die Beetoberfl\u00e4che mit einer Mulchschicht aus nicht ganz so gut verrottetem Material f\u00fcr den Winter vorbereitet werden. Zus\u00e4tzlich kann darauf Pappe ausgelegt werden, die als Schutz vor Erosion und UV-Einstrahlung dient &amp; in deren Schichten sich Regenw\u00fcrmer wohl f\u00fchlen. Dieser optimale Abschluss des Gartenjahres sorgt im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr daf\u00fcr, dass die Beete nach ein wenig harken direkt bereit sind f\u00fcr das Auss\u00e4en\/Pflanzen \u2013 ohne pfl\u00fcgen zu m\u00fcssen. Hierbei ist allerdings wichtig st\u00e4ndig Beikr\u00e4uter zu entfernen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>Quellen: <\/p>\n\n\n\n<p>[1] Ayilara, M. S., Olanrewaju, O. S., Babalola, O. O., &amp; Odeyemi, O. (2020). Waste management through composting: Challenges and potentials. Sustainability, 12(11), 4456<\/p>\n\n\n\n<p>[2] Kupper T., Fuchs J. 2007: Kompost und G\u00e4rgut in der Schweiz. Studie 1: Organische Schadstoffe in Kompost und G\u00e4rgut. Studie 2: Auswirkungen von Kompost und G\u00e4rgut auf die Umwelt, die Bodenfruchtbarkeit sowie die Pflanzengesundheit. Umwelt-Wissen Nr. 0743. Bundesamt f\u00fcr Umwelt, Bern. 124 S.<\/p>\n\n\n\n<p>[3] Dowding, Charles, (2013) Gem\u00fcseg\u00e4rtnern wie die Profis, S.79, Blv Verlag, Deutsche Ausgabe<\/p>\n\n\n\n<p>[4] Grand, A. 2020: Informationsblatt Kompost: Regenwurmhumus. Best 4 Soil GA Nr. 81769696. Available at: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/orgprints.org\/40037\/5\/DE_KOMPOST_%2520REGENWURMHUMUS.pdf&amp;sa=D&amp;source=docs&amp;ust=1663778502078724&amp;usg=AOvVaw33IAATEEpA9z8qjWnWuapy\" target=\"_blank\">https:\/\/orgprints.org\/40037\/5\/DE_KOMPOST_%20REGENWURMHUMUS.pdf<\/a>, last access: 10\/03\/2022.<\/p>\n\n\n\n<p>[5] S. L. Edenborn, L. M. K. Johnson, H. M. Edenborn, M. R. Albarran-Jack, L. D. Demetrion (2018). Amendment of a hardwood biochar with compost tea: effects on plant growth, insect damage and the functional diversity of soil microbial communities, Biological Agriculture &amp; Horticulture, 34:2, 88-106, DOI: 10.1080\/01448765.2017.1388847.<\/p>\n\n\n\n<p>[6] J. E. Thies, M. C. Rillig, (2009). Characteristics of Biochar: Biological Properties, In: Hrsg. J. Lehmann, S. Joseph, Biochar for Environmental Management &#8211; Science and Technology.<\/p>\n\n\n\n<p>[7] Kupper T., Fuchs J. 2007: Kompost und G\u00e4rgut in der Schweiz. Studie 1: Organische Schadstoffe in Kompost und G\u00e4rgut. Studie 2: Auswirkungen von Kompost und G\u00e4rgut auf die Umwelt, die Bodenfruchtbarkeit sowie die Pflanzengesundheit. Umwelt-Wissen Nr. 0743. Bundesamt f\u00fcr Umwelt, Bern. 124 S.<\/p>\n\n\n\n<p>[8] Dominguez J, Edward, C.A. 2010. Relationships between composting and vermicomposting. IN: Edwards C. A., Arancon N. Q., Sherman R. L. (eds.), Vermiculture technology: Earthworms, organic wastes, and environmental management. CRC Press, Boca Raton, USA, pp. 11-25. DOI: 10.1201\/b10453-3<\/p>\n\n\n\n<p>[9] Vijayabharathi R., Arumugam S., Gopalakrishnan S. 2015. Plant growthpromoting microbes from herbal vermicompost. IN: Egam- berdieva D., Shrivastava S., Varma A. (eds.), Plant-growth-promoting rhizobacteria and medicinal plants. Springer, Cham, Switzerland, pp. 71-88. DOI 10.1007\/978-3-319-13401-7_4<\/p>\n\n\n\n<p>[10] Prei\u00dfler-Abou El Fadil, Andrea (2018) G\u00e4rtnern nach dem Terra-Preta-Prinzip, Pala-Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>[11] Dunst, Geralds (2015) Kompostierung und Erdenherstellung, S.60, 1.Auflage, Verlag Sonnenerde &#8211; Gerald Dunst Kulturerden GmbH, Riedlingsdorf<\/p>\n\n\n\n<p>[12] Siemens, Folkert; Lang, Christian; Kompost; 14.05.2021; Aufgerufen am 21.05.2022; https:\/\/www.mein-schoener-garten.de\/kompost-0<\/p>\n\n\n\n<p>[13] <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/www.blw.admin.ch\/dam\/blw\/de\/dokumente\/Nachhaltige%2520Produktion\/Produktionsmittel\/Duenger\/pflanzenkohle_in_der_landwirtschaft.pdf.download.pdf\/Pflanzenkohle%2520in%2520der%2520LW_Ithaka_BLW_2021.pdf&amp;sa=D&amp;source=docs&amp;ust=1663778502066517&amp;usg=AOvVaw3rvJjkQjfHsY4MqTil7Y0L\" target=\"_blank\">https:\/\/www.blw.admin.ch\/dam\/blw\/de\/dokumente\/Nachhaltige%20Produktion\/Produktionsmittel\/Duenger\/pflanzenkohle_in_der_landwirtschaft.pdf.download.pdf\/Pflanzenkohle%20in%20der%20LW_Ithaka_BLW_2021.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[14] Wagner, Horst. Terra Preta selbst herstellen, aufgerufen am 21.05.2022 von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/pflanzenkohle.info\/terra-preta\/terra-preta-herstellen\/&amp;sa=D&amp;source=docs&amp;ust=1663778502045541&amp;usg=AOvVaw3yl69Uk_TQvCDfP_p7lY-O\" target=\"_blank\">https:\/\/pflanzenkohle.info\/terra-preta\/terra-preta-herstellen\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemeines zur Kompostierung\u00a0 Kompostierung = die luftabh\u00e4ngige Umwandlung von organischen Abf\u00e4llen in stabilere Produkte mit Hilfe von Mikroorganismen [1] Indem Kompost auf Beeten und Gr\u00fcnfl\u00e4chen im Garten ausgebracht wird, k\u00f6nnen N\u00e4hrstoffe rezykliert und Bodeneigenschaften verbessert werden [2].\u00a0\u00a0 Es gibt Gr\u00fcngut-, Pilz- und Wurmkompost. Gr\u00fcngutkompost wird meist in kommunalen Betrieben in einer Hei\u00dfrotte aus geschreddertem Bioabfall&hellip; <br \/> <a class=\"button small blue\" href=\"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/kompost\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-352","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":355,"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/352\/revisions\/355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kgv-flora1-dresden.de\/schwarzergarten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}